Inhaltsverzeichnis:
- Streifenwagen entdeckt Audi an der Reegt
- Alkohol, Drogen und keine Fahrerlaubnis
- Verantwortung des Halters
- Übersicht der Verstöße
Streifenwagen entdeckt Audi an der Reegt
Gegen 01:00 Uhr fiel einer Polizeistreife ein Audi A4 auf, der an der Ampel An der Reegt Ecke Apfelstraße in Richtung Stapelbrede stand. Als der Streifenwagen wendete, beschleunigte der Fahrer und überfuhr zügig die Kreuzung. Die Beamten folgten dem Fahrzeug. Der Audi bog zunächst rechts ab, dann sofort wieder nach links in die Straße Schürkamp. Dort hielt der Fahrer auf einem Parkplatz.
Als die Polizei dort eintraf, stand der Fahrer bereits vor dem Wagen und erklärte ungefragt, dass sich sein Führerschein zu Hause befinde. Bei dem Mann handelt es sich um einen 39-jährigen Bielefelder.
Alkohol, Drogen und keine Fahrerlaubnis
Der Polizist stellte beim Fahrer Alkoholgeruch und drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Ein Alkoholtest verlief positiv. Zusätzlich wurden bei einer Durchsuchung des Mannes und im Gebüsch vor dem Fahrzeug mehrere Drogen sichergestellt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihm ein Arzt zwei Blutproben entnahm.
Ermittlungen bestätigten, dass der Mann polizeibekannt ist und keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Beamten leiteten daraufhin mehrere Strafverfahren ein.
Verantwortung des Halters
Im Audi befand sich während der Fahrt auch der Halter des Fahrzeugs. Der 22-Jährige saß auf dem Beifahrersitz. Ihn erwartet nun eine Anzeige, da er das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen bzw. angeordnet hat.
Die Polizei bewertet den Fall als klaren Verstoß gegen mehrere Verkehrsgesetze. Die Ermittlungen dauern an. Ein Entzug der Fahrzeugpapiere sowie weitere rechtliche Schritte sind wahrscheinlich.
Übersicht der Verstöße
- Fahren unter Alkoholeinfluss
- Drogenbesitz und -konsum
- Fahren ohne Führerschein
- Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis (durch den Halter)
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung routinemäßiger Verkehrskontrollen. Die Polizei kündigte an, die Kontrolldichte in den nächsten Wochen zu erhöhen.
Quelle: PRESSEPORTAL, www.milekcorp.com/de