Inhaltsverzeichnis:
- Sechs Windräder in Leopoldshöhe geplant
- Wirtschaftlicher Vorteil für Leopoldshöhe und Nachbarn
- Energie für die Region
Sechs Windräder in Leopoldshöhe geplant
Die Stadtwerke Bielefeld prüfen den Bau von sechs Windkraftanlagen in der Gemeinde Leopoldshöhe. Diese befindet sich im benachbarten Kreis Lippe. Bisher existieren keine verbindlichen Beschlüsse. Die Entscheidung liegt nun bei den kommunalen Gremien. Besonders der Hochbau- und Planungsausschuss sowie der Gemeinderat müssen grünes Licht geben.
Die neuen Anlagen könnten den Jahresstrombedarf von rund 25.000 Haushalten decken. Damit wäre der gesamte Stromverbrauch der Gemeinde Leopoldshöhe bilanziell abgedeckt. Johannes Renz, Projektleiter bei den Stadtwerken, bestätigte diese Schätzung. Die Anlagen sollen erneuerbare Energie liefern und den Ausstoß von CO₂ verringern.
Wirtschaftlicher Vorteil für Leopoldshöhe und Nachbarn
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) würden 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde an die Kommune fließen. Dieser Betrag käme direkt der Gemeindekasse zugute. Das könnte für Leopoldshöhe eine zusätzliche Einnahmequelle bedeuten.
Die Zahlungen aus dem EEG werden nicht nur an Leopoldshöhe verteilt. Auch Nachbargemeinden profitieren anteilig. Entscheidend ist dabei der Abstand zur jeweiligen Anlage. Innerhalb eines Radius von 2.500 Metern erfolgt eine anteilige Verteilung der Einnahmen. Somit könnten auch Bad Salzuflen, Lage und Bielefeld Gelder erhalten.
Energie für die Region
Mit den geplanten Windrädern könnten mehrere Städte im Raum Ostwestfalen-Lippe von einer stabilen Energieversorgung profitieren. Die Windkraftanlagen wären ein regionales Projekt mit überregionaler Wirkung. Besonders die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit vom überregionalen Stromnetz könnten verbessert werden.
Die Entscheidung über den Bau steht noch aus. Der weitere Verlauf hängt von kommunalpolitischen Abstimmungen ab. Bis dahin bleiben die Pläne offen. Das Projekt zeigt jedoch, wie regionale Kooperationen zur Energiewende beitragen können.
Quelle: Radio Bielefeld, webrivaig.com/de